"Für jeden von uns kommt eine Zeit, wenn uns
alles oberflächlich zu sein scheint - außer
die Sehnsucht der Seele ihren wahren Pfad zu finden."
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Über das Chanten

Das Geheinmis des Chantens mit bhakti

Von Sacinandana Swami

Es ist fast paradox – nur wenn du aufhörst, das Chanten selber genießen zu wollen, wird das Chanten unendlichen Nektar hervorbringen. Um dieses Geheimnis zu verstehen, müssen wir fragen: „Was ist bhakti? Was ist hingebungsvolles Chanten?”

Es bedeutet, dass du nicht für dich, sondern für Krishna chantest. „Wie?“ Anukulyena! Mit einer wohlgesonnenen Haltung, in der du Krishna zufriedenstellen möchtest. Auf diese Weise kann der Kirtan-Vorsänger denken: „Ich möchte, dass die Devotees gut chanten für Krishna, und dass er ihr Rufen genießt.” Auf diese Weise werden Tätigkeiten für Krishna nicht gedankenlos getan.

Krishna hat viele Erweiterungen; du kannst zur Freude Nrsimhadevas chanten oder zur Freude von Shri Shri Radha Shyamasundara, etc.

Im Allgemeinen bedeutet hingebungsvoller Dienst, dass du lernst, dein Bewusstsein in drei Dinge zu vertiefen, damit deine Tätigkeit zu bhakti wird (bhakti-yoga oder hingebungsvoller Dienst im Krishna-Bewusstsein).

Was sind die Geheimnisse der bhakti?

anyābhilāṣitā-śūnyaṁ

jñāna-karmādy-anāvṛtam

ānukūlyena kṛṣṇānu-

śīlanaṁ bhaktir uttamā

(Brs. 1.1.11)

Hingebungsvoller Dienst oder bhakti bedeutet:

i. Tätigkeit

ii. Für Krishna

iii. In einer wohlgesonnenen Haltung

Das musst du lernen.

Das wird bhakti genannt. Solche Tätigkeiten sind nicht jnana (um sich Wissen anzueignen), nicht für unsere Befreiung und sie sind auch nicht karma (zur Befriedigung unserer Sinne). Sie sind für Krishna.

Wenn ihr das tut, wird eure Praxis sehr lieblich, voller Geschmack und ihr werdet in der Lage sein, materielle Sinnesbefriedigung aufzugeben, selbst wenn ihr von Autos, Handys und Computern umgeben seid.

Es ist wichtig unsere hingebungsvolle Praxis auf diese Weise auszuüben, denn wie Shrila Prabhupada sagte:

„Nur wenn man den Nektar des Chantens und Hörens der Spiele des Herrn trinkt, kann man den Rausch des materiellen Daseins vergessen.“

(SB 3.21.17, Erläuterung)

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