"Eine Vision gibt mehr Kraft,
als eine Vergangenheit, die du hinter dir lassen willst."
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Kartik Inspirationen Tag 17 - Krishna festbinden

Willkommen zu unseren Kartik-Inspirationen, Tag 17.

Heute schauen wir uns das Lila Krishna festzubinden an. Dies geschah wirklich am Abend von Diwali. Es ist eine besondere Zeit, aber Devotees feiern dieses Lila den ganzen Monat über, weil es den vielleicht wichtigsten Punkt für Bhaktipraktizierende deutlich macht - dass der Herr mit den Stricken der Liebe gebunden werden kann.

Niemand kann den Herrn anbinden. Nicht einmal Yogis, die mit der Geschwindigkeit des Geistes reisen, können ihn fassen. Nicht einmal Brahma, der Schöpfer, kann ihn finden, wenn der Herr nicht gefunden werden will. Aber er unterwirft sich der Liebe seines Devotees.

Dies kommt in einem schönen Gebet von Satyavrata Muni zum Ausdruck, der im Samadhi das  Damodar-Lila sah und dann in diesen acht Versen einen direkten Blick in die spirituelle Welt zum Ausdruck brachte. Im ersten Vers sagt er: „Ich bete den höchsten Herrscher an, dessen Form ewig, voller Wissen und Glückseligkeit ist. An seinen Wangen schwingen makara - delphinförmige Ohrringe, und er strahlt am hellsten in Gokula.“
Man soll nicht meinen, dass die Ohrringe das Glitzern auf seinen Wangen verstärkt haben. Nein, Krishna leuchtet aus seinem eigenen Körper heraus wie eine Mutterperle, die von innen heraus leuchtet. Und alles andere Licht, selbst in dieser Welt, kommt von ihm, deshalb sagt Satyavrata Muni: „Er strahlt am hellsten in Gokula.“

Aber in welcher Situation ist er? Nun, als er in großer Angst vor Mutter Yashoda vor dem Mörser weglief, wurde er schließlich von hinten erwischt. Ja, er hatte gestohlen. Er hatte die Butter verfüttert, die er aus dem von ihm zerbrochenen Topf genommen hatte. Er hatte diese Butter an die berühmten Affen von Vrindavan verfüttert, und nun fürchtete er, dass seine Mutter Yashoda ihn bestrafen würde, also rannte und rannte er und Yashoda konnte ihn nicht erwischen; Yogis können das nicht, wie wir vorher sagten. Doch dann blickte Krishna sich um und sah die Liebe seiner Mutter. Sie wollte ihn nur gut auf die Zukunft vorbereiten und deshalb lies er sich fangen.

Was können wir daraus lernen? Krishna kann nicht durch unsere eigenen Anstrengungen erreicht werden, aber er kann erreicht und sogar in unserem Herzen gebunden werden, wenn er echte Hingabe sieht.

Praktisch gesehen: Während des Monats Kartik ist es wichtig, das wir dies nicht vergessen, wenn wir jeden Tag das Damodarastakam singen und unsere Lichter darbringen und nicht in eine mechanische Übung, ein Auswendiglernen fallen, nur: „Ok, ich muss das tun, bevor ich essen kann.“ Nein, wir sollten sehen, wie wir es mit Inhalt füllen können, wie wir dabei präsent sein können. Wie wir uns zu diesem Mysterium des Damodara-Monats, in dem der Herr mit Hingabe gebunden wird, in Beziehung setzen können.

Nun, sorgen werden wir hören, wie dies geschehen ist.

Bis morgen.

http://soundcloud.com/sacinandanaswami/ki-17-binding-krishna

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