"Es gibt kein grösseres Leid als Anhaftung.
Es gibt kein tieferes Glück als Loslösung."
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Über das Chanten

Körper, Geist und Herz auf das Chanten ausrichten

Von Sacinandana Swami

Schritt 1:

RICHTE DEN KÖRPER UND DEINE UNMITTELBARE UMGEBUNG AUS

Achte auf deine Sitzposition und, noch wichtiger, auf deine Aussprache. Setze dich in einer geeigneten Umgebung hin (vor den Deities, heiligen Bildern, Tulasi, in der Gemeinschaft von Devotees und wer oder was auch immer dir hilft). Versichere dich, dass du das komplette Mantra chantest, ohne auch nur eine Silbe auszulassen. Wenn du auf deiner Gebetskette (japa) chantest, achte darauf, dass du jede Runde in angemessener Zeit beendest und kein Mantra auslässt.

Schritt 2:

RICHTE DEN GEIST AUS

Verbinde dich völlig mit dem Mantra durch das erste „Hare“, um dich auf die Klangschwingung des heiligen Namens zu konzentrieren. Wenn du für einige Zeit deine Aufmerksamkeit immer wieder zum ersten „Hare“ zurückgebracht hast, wirst du merken, dass du Fähigkeit entwickelt hast, beim gesamten Mantra zu bleiben – bei jedem einzelnen Namen! Habe Geduld – es wird funktionieren! Gib dein Bestes – der Herr belohnt diejenigen, die es versuchen und sich hingeben.

Schritt 3:

RICHTE DAS HERZ AUS

Aufmerksames Chanten kann dein Leben auf unvorstellbare Weise segnen. Durch solches Chanten kann alles, was den reinen Namen (shuddha-nama) behindert, erfolgreich beseitigt werden, wenn etwas weiteres (das Wichtigste) hinzukommt. Namacharya Haridasa Thakura sagt (Hari-nama-cintamani, Kapitel 12):

Allein durch die eigene Kraft kann niemand auf dieser Welt Ablenkung überwinden. Solch ein Sieg kann nur durch deine barmherzigen Segnungen errungen werden. Darum ist es absolut notwendig, um deine Gnade zu bitten.

Letztendlich kann man nur dann tiefgreifende Erfahrungen machen, wenn das Herz mit dabei ist. Daher wird Chanten in der Stimmung der Hingabe und des Gebets die Barmherzigkeit des Herrn in seiner freigiebigen Form des heiligen Namens anziehen. Bitte zögere nicht mit deinem Herzen zu chanten.

In einem seiner Lieder preist Srila Bhaktivinoda Thakura die Barmherzigkeit des heiligen Namens mit folgenden Worten: So wie die im Osten aufgehende Sonne alle Dunkelheit vertreibt, so geht der heilige Name in seiner Barmherzigkeit beständig am Horizont des Herzens des Chantenden auf, und vertreibt so die anfangslose avidya (innere Dunkelheit), welche die Ursache des materiellen Daseins ist.

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