"Wie wird man ein Schmetterling? -
Du musst es dir so sehr wünschen zu fliegen,
dass du das Raupendasein aufgibst."
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Tagebücher von Sacinandana Swami

Vrindavan Tagebuch 2014 – Teil 4

Von Sacinandana Swami

Radharanis Einstellung

Es gibt eine Krankheit, die alle Früchte unseres spirituellen Fortschritts zerstören kann: NEID.

Shrila Prabhupada bemerkte einmal: „Selbst unter Devotees kommt es manchmal vor, dass ein Devotee, der im spirituellen Leben Fortschritt gemacht hat, von anderen Devotees beneidet wird. Solche neidischen Devotees sind nicht ganz von den Ursachen von Geburt und Tod befreit. Solange man nicht vollständig frei ist von der Ursache von Geburt und Tod, kann man dassanatana-dharma nicht aufnehmen, das heißt, man kann nicht an den ewigen Spielen des Herrn teilnehmen.“

(Shrimad-Bhagavatam 9.11.23, Erläuterung)

Ist es überhaupt möglich, Neid völlig aufzugeben? Gewiss – aber um das zu schaffen, muss man aufhören, sich mit seinem Körper und Geist zu identifizieren. Und wenn man Shri Krishnas Liebe annimmt, der seine Zuneigung so schön ausdrückt, wird alles viel einfacher!

Shri Krishna sagt: „Andere mögen für Geschenke dankbar sein, die bereits gegegeben wurden, ich aber bin für Geschenke dankbar, die erst zukünftig gegeben werden und ich erweise mich dafür erkenntlich, ehe ich sie erhalten habe.“

(Sarartha Darsini 10.14.35)

Es ist sogar noch besser, an Radharanis Einstellung zu denken, die alle so annimmt, wie sie sind und ihnen hilft. Shrila Prabhupada unterweist uns folgendermaßen:

„Wenn jemand in der spirituellen Welt einen besseren Dienst leistet, schätzen die Anderen das:

‘Wie großartig er ist. Wie weit er in seinem Dienst fortgeschritten ist...´

Das ist Radharanis Einstellung.

Warum wird Shrimati Radharani von den Devotees so sehr verehrt? Weil sie diese Einstellung hat. Wenn sie einen guten Devotee findet, empfiehlt Radharani sie/ihn Krishna sofort:

‘Dieser Devotee ist so gut. Sie/er kann besser dienen, als ich. Bitte nimm sie/ihn an.´

Das ist Spiritualität. Wer kann besser dienen als Radharani? Sie ist so großartig, dass sie Krishna bezaubert. Krishna kann selbst Madana (den Liebesgott) bezaubern. Aber Radharani bezaubert Krishna. So großartig ist sie.“ (Shrila Prabhupada, Vorlesung zum Shrimad-Bhagavatam 7.7.28 in Mombasa, 11. September 1971)

Atmet also tief ein, denkt an all die liebevollen Geschenke unseres Herrn in eurem Leben und an Radharanis Einstellung und atmet den nutzlosen Neid aus.

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